Liebes Publikum, liebe Freunde und Partner des Instituts für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien,

in der vierten Ausgabe unseres Musik-Podcasts hören wir zwei Musikstücke von Aziza Sadikova.

Bereits als Fünfjährige erhielt die Wahl-Berlinerin ihren ersten Klavier- und Kompositionsunterricht in ihrer Heimatstadt Taschkent, Usbekistan. Später studierte sie Komposition am Staatlichen Konservatorium Taschkent und setzte ihre Studien am Royal Birmingham Conservatory sowie am Trinity College of Music, London, fort. Aziza Sadikova gewann mehrere internationale Preise und komponierte für namhafte Orchester und Solisten.

Im Jahre 2016 wurde ihre Fantasie für Klavier als Auftragswerk beim Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Hochschulwettbewerb (Berlin) uraufgeführt, hierzu ein schönes Fragment: impressionism meets jazz

In voller Länge kann man dieses Werk unter vimeo.com/518753871 hören, gespielt von Mathis Bereuter, Klavier.

In einem anderen Stil ist „Nagoracha“ für Cello solo komponiert: Inspirationen für dieses kurze explosive Stück bekam Aziza Sadikova durch die usbekische Musikfolklore. Es spielt Konstantin Manaev (Berlin)

Mehr von Aziza Sadikova erfährt man auf ihrer web page azizasadikova.com sowie auf ihrem you-tube-Kanal.

Mehr über die Musikkultur im postsowjetischen Usbekistan in unserer Rubrik „Veröffentlichungen“.